Reiki - Welche Energie?
Dr. Robert Harsieber - 16 August 2005
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Sicher kennen Sie scharenweise Leute, die Reiki ausüben. Man ist ja fast nicht mehr in in der Eso-Szene, wenn man nicht Reiki macht. Dann haben Sie aber auch genug Gelegenheit, diese Leute zu fragen, mit welcher Energie sie denn arbeiten.
Ich habe schon vor längerer Zeit einen Hinweis bekommen, dass da etwas faul ist, das aber zunächst nicht geglaubt. Man muss aber bei solchen Dingen nur schauen, wie es entstanden ist und wie es ausgeübt wird. Der Entdecker, Dr. Usui aus Japan, wollte eigentlich etwas ganz anderes finden: die Methode wie Jesus geheilt hat. Er konnte aber nichts finden und quasi als Ersatz ist er in alten buddhistischen Schriften "fündig" geworden. Nichts gegen alte Schriften, aber diese Diskrepanz ist doch schon bezeichnend - selbst dann, wenn es sich, wie sich heute herausstellt, um einen Mythos handelt.
Das zweite ist, dass bereits ab der 2. oder 3. Generation die große Abzocke begann. Wer es bis zum Meistergrad bringt, hat dermaßen viel Geld investiert, dass er das mit dem "einfachen Heilen" gar nicht so schnell wieder hereinbekommt. Also beginnt man, kaum fertig mit der eigenen Ausbildung, bereits die nächste Generation auszubilden, wieder um horrendes Geld. So kann man eine Methode kaputtmachen, wenn überhaupt einmal etwas dran war. Die Preise sind zwar inzwischen heruntergegangen, aber ob das noch so viel ändert?
Dass die Methode (Heilungen) funktioniert, möchte ich nicht bestreiten, aber gearbeitet wird da mit einer kosmischen Kraft - und niemand fragt, was das denn für eine Kraft ist. Und damit wird die Geschichte endgültig unseriös. Denn Kosmos ist alles, von oben bis unten, von gut bis böse. Die "positive Einstimmung" hilft da gar nichts, wenn sie so nebulos und unbestimmt bleibt. Das Prinzip der Massen-Esoterik wird auch da gewahrt: sich öffnen und nie wissen, was (welche Kräfte) einströmt. Das gilt vom "Tischerl-Rücken" bis zum "Channeling", bei dem immer so "hohe" Wesenheiten auftauchen. Aber Tarnen und Täuschen geht drüben viel besser als hier, und die wirklich hohen Wesen haben anderes zu tun, als Geschäftemacher zu unterhalten.
Also ist es allemal besser, die Methode zu suchen, wie Jesus die Menschen geheilt hat, als Täuschenden und Getäuschten nachzulaufen, deren "Heilungen" auch nie allzu lange anhalten. Von undefinierbaren "Energien" kann man sich das auch nicht erwarten.
siehe auch : Alternative Medizin
Das Wort zum „Siebenschläfer“: Schlaftag einlegen!
Dr. Helge Mücke - 29 Juni 2005
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Sehr viele Menschen schlafen heutzutage zu wenig oder haben ernsthafte Schlafstörungen – 30 Prozent der Erwachsenen sollen es sein! Schlaf ist also zu einem der wichtigsten medizinischen Themen geworden.
Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Zu den modernen Faktoren zählen Einkaufs- und Dienstleistungsangebote rund um die Uhr, Medienunterhaltung in der Nacht, Online-Geschäfte zu unnormaler Zeit ..
Vorsicht: Wer nicht 7 bis 9 Stunden täglich schläft, erhöht sein Unfall- und Sterberisiko! Bei wem das nicht möglich ist, dem empfehlen Experten, wöchentlich einen Schlaftag einzulegen!
Dem Thema widmete sich ein interdisziplinäres Forum der Bundesärztekammer.
Gerade merke ich, dass diese Tagung bereits im vorigen Jahr stattgefunden hat – da bin ich glatt einer Kurzmeldung aufgesessen, die das als aktuell „verkauft“. Wer hat denn da geschlafen?
Ich lasse es dennoch hier stehen, da wir ja gerade die Zeit um den „Siebenschläfer“ haben – in unserem Kalender am 27. Juni, eigentlich müsste es der 7. Juli sein; in anderen Ländern wird der Gedenktag sogar auf den 27. Juli gelegt!
siehe auch : Gesundheit und Krankheit | Wellness
Klimakterium: Soja schützt nicht vor Hitzewallungen
Social Media - 29 Juni 2005
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Unsere Leserin Elke Bohm hat uns folgenden Post zum Thema Klimakterium zukommen lassen. Danke!
Seit die Hormonbehandlung klimakterischer Beschwerden in die Kritik geraten ist, werden manche alternative Produkte besonders intensiv beworben. Die oft reißerisch angepriesenen Präparate aus Soja oder Rotklee sind aber ausschließlich Nahrungsergänzungsmittel. Im Gegensatz zu Medikamenten aus Cimicifuga unterliegen sie nicht den strengen Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes. Sind sie trotzdem wirksam genug, um Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Schlafstörungen zu beseitigen, die während des Wechsels die Lebensqualität so vieler Frauen beeinträchtigen? Und sind sie wirklich so harmlos, wie die Werbung es verspricht? Zwei renommierte Wissenschaftler sind diesen Fragen nachgegangen.
siehe auch :
Grüntee aus Japan – himmlischer Genuss für Menschen
Dr. Helge Mücke - 26 Juni 2005
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Grüner Tee ist im Trend. Die Vorteile gegenüber den „Schwarzen“ Tees oder Kaffee werden mehr und mehr bekannt: Das Koffein (Teein) ist so gebunden, dass es auf harmonische Weise belebt, nicht überfallartig. Es wirkt direkt auf Gehirn und Zentralnervensystem und nicht über das Herz wie beim Kaffee. Grüner Tee enthält einen besonderen Wirkstoff (EGCG), der Viren abtötet, den Blutzuckerspiegel senkt, Herzinfarkte verhindert und die Entstehung von Krebszellen blockiert. Hinzu kommen die Wirkungen von Gerbstoffen (bakterienhemmend), Mangan (gegen Osteoporose), Vitamin C und Carotin = Provitamin A.. Von den letzten beiden Stoffen ist meist je Gewichtseinheit mehrfach so viel enthalten wie in Zitronen und Karotten. Infos z.B. hier.
Grüntee ist aber nicht gleich Grüntee! Besonders empfehlenswert ist der japanische Halbschattentee – auch als „Göttertee“ bezeichnet.
siehe auch : Essen und Trinken
Stammzellenforschung: neue Perspektive
Dr. Robert Harsieber - 26 Juni 2005
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Die Forschung an embryonalen Stammzellen ist ethisch problematisch, für viele ist das Experimentieren mit werdendem Leben. Das Potential adulter (postnataler) Stammzellen wurde aber bisher für weit geringer eingeschätzt. Die bisherige Annahme, dass embryonale Stammzellen sich besser vervielfältigen können als adulte Stammzellen, und dass postnatale Stammzellen schneller altern und früher sterben als ebryonale Stammzellen, könnte jedoch ein Irrtum sein. Forscher des Children's Hospital Pittsburgh entdeckten, dass adulte oder postnatale Stammzellen dieselbe Fähigkeit zur Multiplikation haben wie embryonale. Das bedeutet, dass postnatale Stammzellen für die Entwicklung von neuen Therapieansätzen ebenso geeignet sind wie embryonale Stammzellen.
Damit könnten die ethischen Kontroversen unter Wissenschaftlern hinfällig sein, weil das Experimentieren an Embryos keinen Vorteil bringt.
siehe auch : Aktuelles
Sonne richtig dosieren!
Dr. Robert Harsieber - 26 Juni 2005
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Dass Sonne in Überdosierung (häufiger Sonnenbrand) zu Hautkrebs führen kann, ist dank Öffentlichkeitsarbeit bereits bekannt. Sonne kann aber auch bei Hautkrebs helfen, wie zwei Studien unabhängig voneinander festgestellt haben.
Eine schwedische Studie am Karolinska Institut konnte nachweisen, dass das UV-Licht der Sonne und entsprechender Lampen das Krebsrisiko um 30 bis 40 % verringert. Forscher der University of New Mexico konnten zeigen, dass Hautkrebs-Patienten weniger häufig an ihrem Leiden starben, wenn sie mehr Zeit an der Sonne verbrachten.
Warum das so ist, ist noch nicht klar. Diskutiert wird, dass von der Sonne geschädigte Hautzellen absterben und so das Krebsrisiko verringern. Denkbar ist auch, dass die vermehrte Produktion von Vitamin D das Krebsrisiko herabsetzt. Für Experten von Cancer Research UK wäre es auch möglich, dass bereits an einem Melanom erkrankte Patienten zu weniger aggressiven Tumoren neigten, wenn sie sich viel an der Sonne aufhielten.
siehe auch : Umweltbelastung
Natur und Gesundheit
Dr. Helge Mücke - 26 Juni 2005
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Gleich will ich in die Natur. An einem schönen Sommertag. Übrigens in ein Moor. Nicht in das, wo kürzlich die Moorleiche gefunden wurde; das wäre für mich zu weit fort. Genau genommen, sind das mühsam geschützte, vor den Torfmaschinen gerettete Reste von Moor, wo ich hin will. Das aber wäre ein Thema für sich ...
Ich werde mich halb tot schwitzen, werde irgendwann meine Beine spüren vor der Anstrengung und am Abend ermattet zurückkehren.
Warum mache ich das nur? (Man soll ja ab und zu hinterfragen, was man so tut ...)
Ein paar Antworten in Kurzform; ich finde, auch das gehört in einen Gesundheitsblog.
Ein Mittelmaß an Bewegung täglich, das dient auf jeden Fall der Gesundheit und erhält jung – überall kann man das nachlesen. (Sogar Netzwerke gibt es dafür.)
Es schützt vor Rheuma, Arthritis, Arthrose, Diabetes-Problemen, Erkrankungen von Herz und Kreislauf usw. oder hilft doch zumindest, wenn man all das schon hat.
Joggen oder Nordic Walking oder wie sich das alles nennt, das ist mir „zu blöd“. Weil ich mich dann immer nur um der Bewegung willen bewege (nichts gegen die Leute, die das tun; Respekt, sie tun doch immerhin was!) – das reicht mir nicht!
Ich muss auch nicht jedes Mal an die Leistungsgrenze kommen (Leistung um der Leistung willen ...)
Nein, ich gehe auch eher im mäßigen Tempo; höchstens, dass ich mal auf einem hässlichen Zuweg etwas rascher ausschreite.
Ich will in der Natur auch etwas wahrnehmen: die sommerlichen Düfte, die Vogelstimmen. Ich höre den Kolkraben, ahme seinen Ruf nach, und er kommt tatsächlich näher! Beispielsweise ...
Das Erlebnis gehört eben zur „Wellness“ dazu!
Selbst Wanderer (die es wie einen Leistungssport betreiben) und erst recht Radfahrer verpassen das alles ...
Ein paar Gedanken vor einer kleinen Moorwanderung ...
siehe auch : Allgemeines | Alternative Medizin | Sport
Bindehautentzündung: Antibiotika nicht notwendig
Dr. Robert Harsieber - 26 Juni 2005
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Bindehautentzündung ist bei Kindern relativ häufig, die Diagnose einfach, die Unterscheidung der Ursache (Viren oder Bakterien) jeoch schwer. Standardtherapie sind daher antibiotische Augentropfen. Diese scheinen jedoch nach einer neueren Studie selbst bei bakterieller Infektion nicht nochwendig zu sein.
An der University of Oxford untersuchten Peter Rose und Kollegen die Effektivität der Antibiotikabehandlung. Von 300 Kindern aus 12 Arztpraxen erhielt die Hälfte das Antibiotikum, die andere Hälfte Augentropfen ohne Wirkstoff. Nach einer Woche waren 86 % der Kinder aus der Antibiotikagruppe geheilt, aber auch 83 % aus der Placebo-Gruppe. Selbst bei jenen Kindern, die eine bakterielle Infektion hatten, und bei denen daher zu vermuten war, dass das Antibiotikum Wirkung zeigt, war kein signifikanter Unterschied (85 % in der Antibiotika-Gruppe, 80 % in der Placebo-Gruppe) festzustellen. Die Symptome einer infektiösen Bindehautentzündung reduzieren sich somit auch ohne Antibiotika.
siehe auch : Gesundheit und Krankheit
Unbekannter Risikofaktor
Dr. Robert Harsieber - 25 Juni 2005
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In Schottland ist die Zahl der Herzerkrankungen um 62 Prozent höher als in England. Selbst bei Einhaltung eines gesunden Lebensstils ist die Differenz noch immer 50 Prozent. Darum vermuten Forscher der University of Edinburgh, dass für die höhere Zahl der Herzerkrankungen ein bisher unbekannter Faktor verantwortlich sein muss.
Erwartet haben sie, dass es ein ungesunder Lebensstil, die größeren Alkoholprobleme oder ärmliche Verhältnisse sind, was sich jedoch nicht bestätigte. Unter Berücksichtigung aller bekannten Risikofaktoren haben die Schotten noch immer das doppelte Risiko, an Herzkrankheiten zu erkranken. Es muss also wirklich noch andere als die uns bekannten Risikofaktoren geben.
Und eine Studie, die kürzlich zu dem Ergebnis kam, dass diese bekannten Faktoren über 90 Prozent der Infarkte erklären könnten, ist wohl neu zu überdenken.
siehe auch : Gesundheit und Krankheit
Wenn nichts mehr geht: Dauerproblem Verstopfung
Dr. Helge Mücke - 24 Juni 2005
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Manche Menschen haben es ständig schwer: mit dem „Stuhlgang“. Obstipation nennt sich das Problem medizinisch. Was da als normal zu gelten hat, ist allerdings variabel: Die Bandbreite reicht von dreimal täglich bis dreimal wöchentlich. (Umfassende Infos hier)
Eins ist allerdings klar: Mit der Ernährung kann man viel verändern.
Pflanzliche Lebensmittel sind grundsätzlich günstig, weil sie viele „Ballaststoffe“ enthalten, also: Gemüse, Obst, Getreideprodukte (Brot, Haferflocken).
Was aber gerade im Sommer wichtig ist: viel Trinken!!! (Kaffee und (Schwarz-)Tee zählen da nicht ...)
siehe auch : Ernährung | Essen und Trinken | Wellness
Mit Pflastern heilen – nur Trend oder sinnvoll?
Dr. Helge Mücke - 24 Juni 2005
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Die Pille, die Spritze, die gleich hilft ... Wer das alles leid ist, probiert es vielleicht mit Pflastern? Jedenfalls ist das offensichtlich der Trend: Über 1000 verschiedene medizinische Pflaster gibt es inzwischen in einem Internetshop für Gesundheit. Raucherentwöhnungs- und Hormonpflaster sind ja inzwischen allgemein bekannt, aber es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten – z. B. gegen Angina pectoris oder Reisekrankheit. Abgesehen von der Modeerscheinung sind die Vorteile aus medizinischer Sicht tatsächlich die sanfte und körperschonende Wirkung, ohne Nebenwirkung! Die „Angst vor der Spritze“ (und vor dem Arzt) entfällt!
siehe auch : Gesund und Schön
Drogenabhängige mit Alzheimer-Gehirnen
Dr. Robert Harsieber - 23 Juni 2005
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Der Konsum von harten Drogen löst bei Jugendlichen ein frühzeitiges Altern des Gehirns aus. Die Gehirne von jugendlichen Drogenabhängigen weisen Schäden auf, die sich normalerweise bei alten Personen oder Alzheimerpatienten im frühen Stadium finden. Sie haben außerdem im Vergleich zu drogenabstinenten Jugendlichen das dreifache Risiko, einen Hirnschaden zu erleiden.
Ein Forscherteam der University of Edinburgh untersuchte die Gehirne von 34 Drogentoten im Alter von 17 bis 26 Jahren. Studienleiterin Jeanne Bell stellte fest, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von harten Drogen wie Heroin, aber auch Methadon, und dem Ausmaß des Gehirnschadens gibt.
siehe auch : Gesundheit und Krankheit
Tierqälerei "Delfintherapie"
Dr. Robert Harsieber - 22 Juni 2005
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Delfine sind faszinierende Tiere - zweifellos. Delfinarien erleben einen Boom, nicht zuletzt durch die Delfintherapie v. a. bei autistischen und geistig behinderten Kindern.
Aber was hier als die Krone der Tiertherapie (teuer) verkauft wird, ist vor allem Tierquälerei, weil die Delfine auf engem Raum gar nicht artgerecht gehalten werden können. Für Delfine sind Delfinarien alles andere als heilsam. Sie legen normalerweise mehrere hundert Kilometer am Tag zurück und tauchen bis zu 500 Meter tief. Hier leben sie auf extrem begrenztem Raum, die Betonmauern reflektieren ständig ihre Echolotlaute, irritieren sie und lassen sie zu Krüppeln verkümmern. Das Wasser ist chemisch aufbereitet und die Delfine stehen nicht nur unter ständiger ärztlicher Aufsicht, sondern auch ständig unter Antibiotika. Sie müssen anfangs zwangsernährt werden, oft sogar mit Magensonden, um sie überhaupt am Leben zu erhalten. Delfine sind auch nicht immer so friedlich, wie sie immer dargestellt werden, sie können unter Stress sogar sehr aggressiv und gefährlich werden.
Dazu kommt, dass eine spezifische Wirkung der Delfintherapie nie wissenschaftlich belegt werden konnte. Es ist zweifellos für das Kind ein schönes Erlebnis, aber zu Hause ist dann wieder alles wie zuvor.
Dagegen ist die Wirkung von Therapien mit artgerecht gehaltenen domestizierten Tieren (Hunde, Pferde) wissenschaftlich belegt, wesentlich billiger, und die Therapie kann im Umkreis des Patienten und daher auch mit nachhaltiger Wirkung durchgeführt werden.
Community zum Schutz der Meeressäuger
siehe auch : Aktuelles
Wissenschaftsakrobatik
Dr. Robert Harsieber - 22 Juni 2005
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Bei leichten grippalen Infekten (Erkältung, Atemwegsinfekten) gleich Antibiotika zu schlucken, ist falsch, weil nutzlos. Gegen Viren, die solche Infekte gewöhnlich verursachen, helfen Antibiotika, die gegen Bakterien eingesetzt werden, gar nichts. Das haben Komplementärmediziner schon immer gesagt, das wissen Schulmediziner inzwischen auch, und viele Patienten ebenfalls.
Aber in der Medizin scheint nicht der logische Hausverstand, sondern nur die Wissenschaft zu zählen. Daher haben jetzt US-Wissenschaftler eine Studie durchgeführt, um das,was alle wissen, auch zu bestätigen. Von 800 Patienten, die an Erkältung litten, wurden einem Teil Antibiotika sofort verschrieben, einen Teil erst später und dem dritten Teil gar nicht. Nach drei Wochen konnten die Experten feststellen, dass die Antibiotika wirkungslos waren.
Dass in dieser Studie Patienten absichtlich falsch behandelt wurden, ist mehr als problematisch. Denn - wie der Studienleiter Prof. Paul Little von der University of Southampton selbst festhielt - die falsche Einnahme von Antibiotika führt zu Resistenzen gegen diese Medikamente, so dass deren Wirksamkeit nachlässt und im Ernstfall immer höhere Dosen verabreicht werden müssen. Die Experten raten daher "dingend zu einem bedachteren Einsatz des Wirkstoffs". Das sollte man den Experten auch raten...
siehe auch : Aktuelles
Köstliche Erdbeere: auch gut für die Haut!
Dr. Helge Mücke - 22 Juni 2005
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Haben Sie die Frucht schon genossen oder sind Sie wieder einmal enttäuscht von einer überzüchteten, wässrigen Sorte, die nach nichts schmeckt?
Es lohnt sich, auf den Bauernmärkten, an Bioständen oder in Biomärkten ein bisschen zu stöbern, zu probieren und nach Qualität zu entscheiden! Denn die kann man durchaus bekommen ... Und dann eines der vielen Rezepte probieren, die sich im Internet finden lassen – hier fand ich das Beispiel „Reiskuchen mit Erdbeer-Kirsch-Sauce“ am interessantesten.
Nicht jeder hat das Glück, in der Natur Walderdbeeren zu finden, schon gar nicht in größeren Mengen – aber deren Aroma ist unvergleichlich; man muss es erlebt haben, um einen Maßstab zu haben.
Wussten Sie, dass die Erdbeere von altersher auch eine Heilpflanze war und sogar zur Kosmetik eingesetzt wurde?
Sicherlich, das bezieht sich primär auf die Walderdbeere (und wer etwas sucht, muss unter diesem Stichwort, also unter „W“ nachgucken), aber manches lässt sich auch mit der Gartenerdbeere (sofern sie chemiefrei ist) ersetzen.
Der Tee zum Beispiel, ein Aufguss aus den Blättern (1 EL pro Tasse, 1/4 Std. ziehen lassen) wirkt „blutreinigend“ (mild entwässernd und zusammenziehend), etwas stopfend (also gegen Durchfall) und auch etwas blutstillend (bei starken Monatsblutungen: „mildes Menostaticum“ steht in dem Phytotherapie-Fachbuch von Josef Karl).
Zur Hautpflege kann man auch den Saft oder angeschnittene Früchte verwenden. Sogar im Badewasser!
Dass der hohe Vitamin-C-Gehalt abwehrstärkend wirkt, ist ja wohl klar ...
(Einzige Einschränkung: Dass es bei einzelnen Menschen allergische Reaktionen gibt, ist ja bekannt; sie müssen all diese Sätze leider ignorieren ...)
siehe auch : Alternative Medizin | Ernährung
Risiko späte Schwangerschaft
Dr. Helge Mücke - 22 Juni 2005
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Die Tendenz zu späten Schwangerschaften hält an: Zwischen 2000 und 2002 war jede zehnte Mutter in Großbritannien älter als 35, im Zeitraum 1988 bis 1990 waren es nur drei Prozent! (In Deutschland werden sicherlich die Zahlen nicht wesentlich anders sein.)
Auf dem Jahreskongress der „Europäischen Gesellschaft für Humanreproduktion und Embryologie“ in Kopenhagen wurde aber noch einmal mit Nachdruck über die verstärkten Risiken berichtet. Fehlgeburten sind deutlich häufiger – bei Frauen im Alter von 42 endet jede zweite Schwangerschaft mit vorzeitigem Verlust des Kindes.
Erhöhte Risiken für die Mutter sind vor allem tödliche Lungenembolien: Schon bei 35-jährigen hundertmal höher als bei 20-jährigen! Häufigere Mutationen – erbbedingte Fehlbildungen – sind eine weitere Gefahr (bekannt ist ja das Beispiel Down-Syndrom).
Zwischen 25 und 35 sollte eine Frau Kinder bekommen, empfehlen die Mediiziner.
Das lässt einen wieder daran denken: Ja, dann muss die Politilk auch die richtigen Rahmenbedingungen schaffen!! Haben eigentlich inzwischen alle Parteien die Familienpolitik verschlafen?
Weitere Infos zum Beispiel hier
siehe auch : Allgemeines | Kinder
Salbei - ein Segen für Mund und Rachen
Orphée Valence - 22 Juni 2005
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Der Salbei ist zwar eine vielseitig einsetzbare Heilpflanze, doch einen besonderen Stellenwert bekommen seine entzündungshemmenden Eigenschaften und so gilt er bei Entzündungen der Haut- und Schleimhäute als bewährtes Mittel.
Diese heilende Wirkung ist seinen ätherischen Ölen und seiner Rosmarinsäure zuzuschreiben.
Doch damit ist nicht genug, denn Salbei wirkt auch antibiotisch. Seine Gerbstoffe stärken die Schleimhaut gegenüber äußeren Einflüssen.
Im Mund- und Rachenbereich (z. B. bei Zahnfleischentzündungen, Heiserkeit, Kehlkopfentzündungen, Rachenentzündungen) kann zum Beispiel durch Gurgeln oder Spülungen von Salbeitee eine lindernde Wirkung erzielt werden. Großer Beliebtheit erfreuen sich unter „Eingeweihten“ auch Salbei-Bonbons.
siehe auch : Essen und Trinken
Meno-, Andro- und sonstige Pausen
Dr. Robert Harsieber - 21 Juni 2005
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Frauen kommen in den Wechsel, die Wechseljahre oder Menopause, Männer werden wieder kindisch, was nicht so auffällt, weil sie schon lange vorher zu üben beginnen. Jedenfalls brauchen sie neues Spielzeug wie schnelle Sportwagen und/oder hübsche Mädchen. Jetzt hat man entdeckt, dass diese Midlife-Crisis auch durch hormonelle Schwankungen ausgelöst wird. Daher der Name "Andropause."
Sicher sind sich die Wissenschaftler jedoch noch nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass nun die Hormonersatztherapie für den Mann auf uns zukommt. Denn die Ärzte, die am Beginn der Hormonhysterie die Hormone wie Zuckerl unters weibliche Volk geworfen haben, betonen heute, dass man Hormone nicht wie Zuckerl unters (weibliche) Volk werfen sollte. - Und wenden sich der Männermedizin zu...
siehe auch : Senioren
Schönheit durch frisches Gemüse? Veganerin Silverstone
Dr. Helge Mücke - 21 Juni 2005
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Kronzeugin ist die US-Schauspielerin Alicia Silverstone. 28 Jahre alt, begeisterte Köchin und gärtnernde Veganerin. Sie verzichtet auf alle tierischen Produkte, auch Butter, Eier, Milch, Käse, und baut ihr Gemüse selber an – allerdings in Kalifornien, wo sie dank des Superklimas mehrmals im Jahr ernten kann. Sie tut es, wie man lesen konnte, „für die Gesundheit und das Aussehen“ – also ihrer Schönheit zuliebe! Eine Tierschutzorganisation soll sie denn auch voriges Jahr zur „erotischsten Vegetarierin“ gewählt haben.
Den ganz strengen Vegetarismus des „Veganers“ kann man allerdings wegen der möglichen Mangelerscheinungen nicht uneingeschränkt empfehlen. Gut informieren (Beispiel hier) und nicht ohne ärztliche Begleitung anfangen!
siehe auch : Ernährung | Gesund und Schön
Worüber man nicht gerne spricht: Mundgeruch kann Diätfolge sein
Dr. Helge Mücke - 21 Juni 2005
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Mundgeruch ist ein Problem mit verschiedenen Ursachen (Zusammenfassung beim „Netzdoktor“)
Wussten Sie aber, daß es einen typischen Mundgeruch bei Diät gibt? Auf kalorienreiche Energieträger wie Fette, Zucker, Alkohol verzichtet man. Andererseits müssen für den Abbau von Fett (aus dem eigenen Körper – man will ja schlanker werden) Kohlenhydrate zur Verfügung stehen. Hat der Körper sie nicht in ausreichender Menge, muß er ersatzweise „Ketokörper“ bilden – und die verursachen den typischen „Diät-Mundgeruch“. Übrigens ist das auch ein spezielles Diabetiker-Problem – bei Menschen mit dieser Erkrankung ist ja Diät Pflicht!
Eine mögliche Hilfe ist Blattgrün, Chlorophyll – für den, der nicht ständig auf Blättern kauen möchte, gibt es entsprechende Dragees.
siehe auch :


