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Stammzellenforschung: neue Perspektive

Dr. Robert Harsieber | Commentaires (1) Kommentare

Die Forschung an embryonalen Stammzellen ist ethisch problematisch, für viele ist das Experimentieren mit werdendem Leben. Das Potential adulter (postnataler) Stammzellen wurde aber bisher für weit geringer eingeschätzt. Die bisherige Annahme, dass embryonale Stammzellen sich besser vervielfältigen können als adulte Stammzellen, und dass postnatale Stammzellen schneller altern und früher sterben als ebryonale Stammzellen, könnte jedoch ein Irrtum sein. Forscher des Children's Hospital Pittsburgh entdeckten, dass adulte oder postnatale Stammzellen dieselbe Fähigkeit zur Multiplikation haben wie embryonale. Das bedeutet, dass postnatale Stammzellen für die Entwicklung von neuen Therapieansätzen ebenso geeignet sind wie embryonale Stammzellen.

Damit könnten die ethischen Kontroversen unter Wissenschaftlern hinfällig sein, weil das Experimentieren an Embryos keinen Vorteil bringt.

siehe auch: Aktuelles

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Tierqälerei "Delfintherapie"

Dr. Robert Harsieber | Commentaires (1) Kommentare

Delfintherapie Delfine sind faszinierende Tiere - zweifellos. Delfinarien erleben einen Boom, nicht zuletzt durch die Delfintherapie v. a. bei autistischen und geistig behinderten Kindern.

Aber was hier als die Krone der Tiertherapie (teuer) verkauft wird, ist vor allem Tierquälerei, weil die Delfine auf engem Raum gar nicht artgerecht gehalten werden können. Für Delfine sind Delfinarien alles andere als heilsam. Sie legen normalerweise mehrere hundert Kilometer am Tag zurück und tauchen bis zu 500 Meter tief. Hier leben sie auf extrem begrenztem Raum, die Betonmauern reflektieren ständig ihre Echolotlaute, irritieren sie und lassen sie zu Krüppeln verkümmern. Das Wasser ist chemisch aufbereitet und die Delfine stehen nicht nur unter ständiger ärztlicher Aufsicht, sondern auch ständig unter Antibiotika. Sie müssen anfangs zwangsernährt werden, oft sogar mit Magensonden, um sie überhaupt am Leben zu erhalten. Delfine sind auch nicht immer so friedlich, wie sie immer dargestellt werden, sie können unter Stress sogar sehr aggressiv und gefährlich werden.

Dazu kommt, dass eine spezifische Wirkung der Delfintherapie nie wissenschaftlich belegt werden konnte. Es ist zweifellos für das Kind ein schönes Erlebnis, aber zu Hause ist dann wieder alles wie zuvor.

Dagegen ist die Wirkung von Therapien mit artgerecht gehaltenen domestizierten Tieren (Hunde, Pferde) wissenschaftlich belegt, wesentlich billiger, und die Therapie kann im Umkreis des Patienten und daher auch mit nachhaltiger Wirkung durchgeführt werden.

Community zum Schutz der Meeressäuger

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Wissenschaftsakrobatik

Dr. Robert Harsieber | Commentaires (1) Kommentare

Bei leichten grippalen Infekten (Erkältung, Atemwegsinfekten) gleich Antibiotika zu schlucken, ist falsch, weil nutzlos. Gegen Viren, die solche Infekte gewöhnlich verursachen, helfen Antibiotika, die gegen Bakterien eingesetzt werden, gar nichts. Das haben Komplementärmediziner schon immer gesagt, das wissen Schulmediziner inzwischen auch, und  viele Patienten ebenfalls.

Aber in der Medizin scheint nicht der logische Hausverstand, sondern nur die Wissenschaft zu zählen. Daher haben jetzt US-Wissenschaftler eine Studie durchgeführt, um das,was alle wissen, auch zu bestätigen. Von 800 Patienten, die an Erkältung litten, wurden einem Teil Antibiotika sofort verschrieben, einen Teil erst später und dem dritten Teil gar nicht. Nach drei Wochen konnten die Experten feststellen, dass die Antibiotika wirkungslos waren.

Dass in dieser Studie Patienten absichtlich falsch behandelt wurden, ist mehr als problematisch. Denn - wie der Studienleiter Prof. Paul Little von der University of Southampton selbst festhielt - die falsche Einnahme von Antibiotika führt zu Resistenzen gegen diese Medikamente, so dass deren Wirksamkeit nachlässt und im Ernstfall immer höhere Dosen verabreicht werden müssen. Die Experten raten daher "dingend zu einem bedachteren Einsatz des Wirkstoffs". Das sollte man den Experten auch raten...

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24. Juni 2005 - Tag des Cholesterins

Orphée Valence | Commentaires (0) Kommentare

Der von der „Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettsoffwechselstörungen- und ihren Folgeerkrankungen“ (DGFF) im Jahre 2003 ins Leben gerufene „Tag des Cholesterins“ findet dieses Jahr am 24. Juni statt. Herz- und Kreislauferkrankungen sind nach wie vor Todesursache Nummer 1 und das zeigt natürlich den immer noch hohen Aufklärungsbedarf der Bevölkerung. Das Wort Cholesterin ist zwar in aller Munde, doch viele Leute nehmen die damit verbundenen Gefahren nicht genügend wahr. Ein zu hoher Cholesterinspiegel kann eine Arterienverkalkung (Atherosklerose) verursachen. Dabei entstehen Gefäßverengungen durch Ablagerungen in den Arterienwänden. Das kann neben einer Reihe von koronaren Herzkrankheiten sogar zum Herzinfarkt führen. Sport und ein geeigneter Ernährungsplan wirken zu hohen Cholesterinwerten entgegen. Ganz besonderes gefährdet sind Raucher, Menschen mit Bluthochdruck, Übergewichtige und Diabetiker.

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Geschlechtskrankheiten wieder im Anstieg

Orphée Valence | Commentaires (0) Kommentare

Während Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre die Angst vor Aids umging und im Zuge der Aids-Aufklärungskampagnen vermehrt Präservative verwendet wurden, scheint sich nun eine gewisse „Abstumpfung“ hinsichtlich sexuell übertragbarer Krankheiten breit zu machen.
So enthüllt eine in Frankreich durchgeführte Studie, die am 22. Juni in der Zeitschrift "Têtu" veröffentlicht wird, dass vor allem Homosexuelle seit einigen Jahren mehr „Unsafe Sex“ praktizieren (seit 1997 in Frankreich eine Steigerung von 70%) und Krankheiten, die vor einigen Jahren fast verschwunden waren wieder vermehrt auftauchen. Vor allem Syphilisinfektionen stiegen sprunghaft an. Zu den am meisten verbreiteten Geschlechtskrankheiten neben Aids gehören: Tripper, Herpes genitalis und Feigwarzen.


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These: Vitamin D mindert Prostatakrebsrisiko

Orphée Valence | Commentaires (0) Kommentare

Laut einer von drei onkologischen Zentren durchgeführte Studie, die in der Zeitschrift „Cancer Research“ veröffentlicht wurde, soll das Prostata-Risiko durch Sonnenbestrahlung um die Hälfte reduziert werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen, ist dieser positive Effekt der Vitamin D Produktion, die durch die Sonnenbestrahlung aktiviert wird, zuzuschreiben.
Jedoch raten die Forscher aufgrund des Hautkrebsrisikos natürlich trotzdem von einer übermäßigen Sonnenbestrahlung ab, sondern empfehlen eine vermehrte Zufuhr von Vitamin D. Nach Angaben der Forscher müssen diese Ergebnisse aber erst noch weiter beobachtet werden, bevor diese These endgültig „grünes Licht“ bekommt.

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Zahnarztbesuch: Ozon statt Bohrer

Orphée Valence | Commentaires (0) Kommentare

Neue Ansätze bei der Zahnbehandlung sind im Vormarsch. So bieten zum Beispiel einige Zahnärzte die Ozon-Therapie an. Bei dieser Methode wird ganz und gar auf den Bohrer verzichtet. Das Karies soll von dem Ozon-Gas durchdrungen werden und alle darin befindlichen Bakterien abtöteten. Allerdings scheiden sich bei dem Thema noch die Experten-Geister. Einige Zahnärzte schwören auf die Effizienz dieser sanften Methode, doch andere wiederum zeigen sich skeptisch. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist anscheinend auch noch nicht sicher geklärt, wie schnell die schädlichen Karies-Bakterien wieder zurück kommen. Auch bei stark angegriffenen Zähnen bezweifeln einige Ärzte die Wirksamkeit der Ozon-Behandlung.

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Rauchfreies Europa

Dr. Robert Harsieber | Commentaires (0) Kommentare

Photocasede_rauchen_1 In Belgien ist wie in Italien oder Irland ein Rauchverbot an öffentlichen Stätten geplant. Vertreter des belgischen Gastronomiegewerbes, die Irland besuchten, gehen davon aus, dass ein Verbot zu einem Verlust von bis zu 40.000 Arbeitsplätzen führen werde. Allerdings ist ihrer eigenen Homepage zu entnehmen, dass 2003 in Belgien nur 14.183 Personen in der Getränkegastronomie arbeiteten. In Ländern, in denen ein Rauchverbot in Betracht gezogen wird, neigen die Gastronomen eben zu Übertreibungen.

Hauptargument ist, dass Rauchen und Trinken untrennbar zusammenhängen. Das hätte aber Irland, wo mehr als in anderen Ländern in Bars getrunken wird, besonders treffen müssen. Dem war aber keineswegs so. Tatsächlich hat sich in objektiven Tests herausgestellt, dass ein Rauchverbot bisher in keinem der Länder, die ein solches eingeführt haben, negative ökonomische Folgen hatte.

Die leichten Rückgänge des Getränkekonsums in Irland auf den allgemeinen Trend zurückzuführen, wieder mehr zu Hause zu trinken. Der Verkauf an Privathaushalte ist nämlich wesentlich mehr gestiegen als der Konsum in Bars zurückgegangen ist.

Rauchverbote in Europa

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Effizienterer Choleraimpfstoff in Entwicklung

Orphée Valence | Commentaires (0) Kommentare

Kubanische Wissenschaftler haben einen neuen Choleraimpfstoff entwickelt. Zwar ist die Testphase noch nicht abgeschlossen, doch die bisherigen Labortests waren äußerst zufriedenstellend. Wie Francisco Domínguez, der Vizepräsident des kubanischen Instituto Finlay, bestätigte, wurde die Impfung mit Erfolg bei 100 gesunden Testpersonen durchgeführt. Nach bisherigen Erkenntnissen scheint das Antigen sicher und äußerst effizient zu sein. Doch bevor der Impfstoff definitiv freigegeben wird, müssen noch weitere Testphasen durchlaufen werden.
In den Choleragefährdeten Gebieten Südostasien, Südamerika, Nord- und Zentralafrika wird diese akute Durchfallerkrankung hauptsächlich durch verunreinigtes Wasser übertragen. Aufenthalte in gefährdeten Zonen sollten deshalb mit gewissen Schutzmaßnahmen einhergehen.

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Nicht lesen in der Sonne!

Dr. Robert Harsieber | Commentaires (0) Kommentare

Wer am Strand in der prallen Sonne liest, gefährdet seine/ihre Augen. Das Sonnenlicht wird von den weißen Seiten reflektiert und an einer Stelle im Auge gebündelt. Dort kann es an Linse und Netzhaut bleibende Schäden anrichten, die aber schmerzlos sind und daher oft erst nach Jahren bemerkt werden.

Daher niemals ohne Sonnenbrille lesen. Diese sollte aber einen wirksamen UV-Schutz haben, damit sie ihren Zweck auch erfüllt.

Bericht

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