Natur und Gesundheit
Dr. Helge Mücke
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Gleich will ich in die Natur. An einem schönen Sommertag. Übrigens in ein Moor. Nicht in das, wo kürzlich die Moorleiche gefunden wurde; das wäre für mich zu weit fort. Genau genommen, sind das mühsam geschützte, vor den Torfmaschinen gerettete Reste von Moor, wo ich hin will. Das aber wäre ein Thema für sich ...
Ich werde mich halb tot schwitzen, werde irgendwann meine Beine spüren vor der Anstrengung und am Abend ermattet zurückkehren.
Warum mache ich das nur? (Man soll ja ab und zu hinterfragen, was man so tut ...)
Ein paar Antworten in Kurzform; ich finde, auch das gehört in einen Gesundheitsblog.
Ein Mittelmaß an Bewegung täglich, das dient auf jeden Fall der Gesundheit und erhält jung – überall kann man das nachlesen. (Sogar Netzwerke gibt es dafür.)
Es schützt vor Rheuma, Arthritis, Arthrose, Diabetes-Problemen, Erkrankungen von Herz und Kreislauf usw. oder hilft doch zumindest, wenn man all das schon hat.
Joggen oder Nordic Walking oder wie sich das alles nennt, das ist mir „zu blöd“. Weil ich mich dann immer nur um der Bewegung willen bewege (nichts gegen die Leute, die das tun; Respekt, sie tun doch immerhin was!) – das reicht mir nicht!
Ich muss auch nicht jedes Mal an die Leistungsgrenze kommen (Leistung um der Leistung willen ...)
Nein, ich gehe auch eher im mäßigen Tempo; höchstens, dass ich mal auf einem hässlichen Zuweg etwas rascher ausschreite.
Ich will in der Natur auch etwas wahrnehmen: die sommerlichen Düfte, die Vogelstimmen. Ich höre den Kolkraben, ahme seinen Ruf nach, und er kommt tatsächlich näher! Beispielsweise ...
Das Erlebnis gehört eben zur „Wellness“ dazu!
Selbst Wanderer (die es wie einen Leistungssport betreiben) und erst recht Radfahrer verpassen das alles ...
Ein paar Gedanken vor einer kleinen Moorwanderung ...
siehe auch: Allgemeines | Alternative Medizin | Sport
Risiko späte Schwangerschaft
Dr. Helge Mücke
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Die Tendenz zu späten Schwangerschaften hält an: Zwischen 2000 und 2002 war jede zehnte Mutter in Großbritannien älter als 35, im Zeitraum 1988 bis 1990 waren es nur drei Prozent! (In Deutschland werden sicherlich die Zahlen nicht wesentlich anders sein.)
Auf dem Jahreskongress der „Europäischen Gesellschaft für Humanreproduktion und Embryologie“ in Kopenhagen wurde aber noch einmal mit Nachdruck über die verstärkten Risiken berichtet. Fehlgeburten sind deutlich häufiger – bei Frauen im Alter von 42 endet jede zweite Schwangerschaft mit vorzeitigem Verlust des Kindes.
Erhöhte Risiken für die Mutter sind vor allem tödliche Lungenembolien: Schon bei 35-jährigen hundertmal höher als bei 20-jährigen! Häufigere Mutationen – erbbedingte Fehlbildungen – sind eine weitere Gefahr (bekannt ist ja das Beispiel Down-Syndrom).
Zwischen 25 und 35 sollte eine Frau Kinder bekommen, empfehlen die Mediiziner.
Das lässt einen wieder daran denken: Ja, dann muss die Politilk auch die richtigen Rahmenbedingungen schaffen!! Haben eigentlich inzwischen alle Parteien die Familienpolitik verschlafen?
Weitere Infos zum Beispiel hier
siehe auch: Allgemeines | Kinder
Tierversuche neu überdenken
Dr. Robert Harsieber
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Viele Tierversuche seien schlecht durchgeführt und würden nicht gründlich evaluiert. Wissenschaftler der London School of Hygiene and Tropical Medicine stellen den Nutzen von Tierversuchen für die Erforschung von Krankheiten des Menschen in Frage. Sie fordern daher eine systematische Untersuchung aller bisherigen Forschungsergebnisse aus Tierversuchen, bevor neue Studien mit Tieren durchgeführt werden.
Die Forscher um Ian Roberts erklären, dass sie weder für noch gegen Tierversuche seien, bemängeln aber zahlreiche Schachpunkte bei Studien mit Tieren. Sie fordern die Anwendung der gleichen Forschungsstandards für Menschen und Tiere.
Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten tierversuchsfreier Verfahren, die schon heute zum Teil zuverlässiger und kostengünstiger sind als Experimente an leidensfähigen Tieren, ist dieser Vorstoß nur zu begrüßen.
siehe auch: Allgemeines
Raucher und Fettleibige altern schneller!
Orphée Valence
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Die biologische Alterung von Rauchern und Fettleibigen verläuft im Durchschnitt 10 Jahre schneller als bei anderen Personen. Das ergab zumindest eine Studie des Londonder Hospital St. Thomas, die in der britischen Zeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. Eine genetische Anormalität im Zusammenhang mit dem Alterungsprozess soll hierfür verantwortlich sein. Genauer gesagt, scheinen genetische Strukturen, die die ADN vor den Gefahren des Alterns schützen sollen, bei Rauchern und Fettleibigen kürzer zu sein als sie das eigentlich sollten.
siehe auch: Allgemeines
Gelbfiebergefahr bei Reisen in die Tropen
Orphée Valence
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Wenn Sie Ihren Urlaub in tropischen oder subtropischen Gegenden geplant haben, dann sollten Sie unbedingt gewisse Vorsorgemaßnahmen treffen. Zwar ist es interessanter sich über die Reiseroute zu informieren, doch medizinische Vorsorge ist oft das A und O für einen gelungenen Aufenthalt in fernen Ländern. Tückische Viruskrankheit könnten Sie um Ihre wohlverdiente Ruhe bringen. Zum Beispiel empfiehlt sich bei Reisen nach Südamerika oder Afrika eine Impfung gegen Gelbfieber, das auch das schwarze Erbrechen genannt wird. Übertragen wird das Gelbfieber durch den Stich der Gelbfiebermücke. Jedoch sollte beachtet werden, dass eine Impfung erst nach 10 Tagen wirksam wird und der Impftermin dementsprechend früh angesetzt werden muss. Außerdem gibt es für einige Personengruppen Kontraindikationen, so z. B. für Schwangere, Kinder unter 1 Jahr, Aids-Infizierte, Personen über 65 Jahre oder Personen die Kortison einnehmen. Aber medizinische Vorkehrung gehört natürlich zu jeder Reiseplanung, ganz egal in welche Region es sie verschlägt.
siehe auch: Allgemeines
Die Kluft zwischen "arm" und "reich"
Orphée Valence
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Jeden Tag sterben ca. 35 000 Menschen weltweit an einer Infektionskrankheit wie Aids, Tuberkulose, Paludismus (Malaria) oder an einer dieser zahlreichen Tropenkrankheiten, wie z. B. die Leishmaniose, die Schlafkrankheit oder die Chagas-Krankheit, die von der Forschung vernachlässigt werden. Obwohl hundertausende von Menschen von diesen "vernachlässigten" Tropenkrankheiten betroffen sind, tappt die Medizin hier oftmals im Dunkeln, denn es besteht ein himmelschreiender Mangel an wirksamen und erschwinglichen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnosetests. Deshalb hat die DNDI (Drugs for Neglected Diseases initiative) vergangenen Mittwoch die Regierungen aufgerufen, mehr Forschungsgelder hierfür freigeben, denn im allgemeinen finanziert die Pharmaindustrie die Entwicklungsphase neuer Medikamente für... kaufkräftige Klientel. Das führt zu einer regelrechten Kluft: 90% der Forschungsgelder kommen 10% der Erdbevölkerung zugute....das ist eben die Kluft zwischen den "Armen" und den "Reichen". Denn es ist kein Zufall, dass z. B. Leismaniose vorwiegend in Brasilien, Indien, Nepal oder Sudan auftritt. Und das die Begriffe „Arm“ und „Reich“ mehr als relativ sind zeigt allein die Tatsache, dass eines der rohstoffreichsten Länder wie Brasilen zu den sogenannten „Armen“ gehört...
siehe auch: Allgemeines
Paradontitis erhöht das Schlaganfall-Risiko
Orphée Valence
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Entgegen der landläufigen Meinung, Paradontitis sei eine relativ harmlose und lokal begrenzte Krankheit, haben neue Forschungen ergeben, dass sich die Paradontitis-Krankheitserreger in unsere Blutbahn schleichen. Durch Zahnfleischbluten gelangen dadurch gefährliche Bakterien an Körpergewebe und -organe, die wahrlich nichts mehr mit dem Mundbereich zu tun haben. Da Herz- und Gefäßkrankheiten zu den häufigsten Leiden unserer Zeit gehören, sind diese neuen Erkenntnisse von höchstem Interessen. Denn die Krankheitserreger können sich an den Herzklappen niederlassen, die Blutgefäße angreifen oder die Blutplättchen verklumpen. Mögliche Folgen sind dann z. B. Entzündungen der Herzinnenwand, Arteriosklerose oder Schlaganfall
siehe auch: Allgemeines
Todesursache: Schwangerschaft oder Geburt
Orphée Valence
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Weltweit besteht immer noch eine hohe Muttersterblichkeit bei der Geburt.
In den Entwicklungsländern ist die Entbindung leider immer noch ein riskantes Unterfangen. Jede Minute stirbt eine Frau bei der Geburt. Zu den Hauptgründen gehören eine oftmals unzureichende medizinische Infrastruktur, mangelnde Transportmöglichkeiten, zu wenig kompetentes Personal und fehlende Medikamente. Todesursachen sind meistens Infektionen oder Blutungen. Nach Angaben eines Berichts der dpa, erfolgen zwei Drittel der während der Schwangerschaft oder bei der Entbindung eintretenden Todesfälle in folgenden Ländern: Uganda, China, Kenia, Angola, Bangladesch, Afghanistan, Tansania, Äthiopien, Demokratische Republik Kongo, Nigeria, Pakistan und Indien. Wie der Bericht weiter meldet, besteht in einigen der betroffenen Länder ein Sterberisiko von eins zu 16, wohingegen in den Industrieländern die Rate bei eins zu 2800 liegt.
siehe auch: Allgemeines
Parkinson betrifft nicht nur ältere Menschen
Orphée Valence
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Gemeinhin halten die Leute Parkinson für eine Krankheit an der hauptsächlich ältere Menschen leiden, doch in Wahrheit sind auch viele Menschen jüngeren und mittleren Alters davon betroffen, denn alleine in Deutschland gibt es 25 000 Erkrankte, die um die 40 Jahre oder gar noch jünger sind. Der am Mittwoch in Berlin zu Ende gegangene 16. Weltkongress zur Parkinson-Krankheit beschäftigte sich vor allem mit der Frage, welche psychologischen Hilfestellungen den Erkrankten gegeben werden können, denn diese müssen erst lernen, mit dieser fortschreitenden chronischen Krankheit fertig zu werden und sie als unwiderrufbar zu akzeptieren. Unter anderem berieten die Experten aus 53 Ländern auch über Möglichkeiten eine effizientere Frühdiagnose dieser Krankheit zu erreichen, denn je früher die Krankheit festgestellt wird, umso besser kann der körperliche Verfall eingedämmt werden. Anzeichen für eine Erkrankung können ständige Müdigkeit, Depression, Rückenschmerzen, sinkende Leistungsfähigkeit und Riechstörungen sein.
siehe auch: Allgemeines
Kontakte verbessern mit Nasenspray?
Dr. Helge Mücke
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"Er / Sie kann mich nicht riechen", hat der Volksmund immer schon treffend gesagt. Wie vieles andere, versucht der Mensch auch diesen Bereich, also den Umgang mit anderen Menschen, "mit Chemie" zu beeinflussen. Das Neueste: Schweizer Forscher haben ein Nasenspray mit dem Hormon Oxytocin entwickelt, das Kontakte fördern soll. Wer es anwendet, ist bei Verhandlungen eher zu Geschäften bereit - er ist "vertrauensseliger"! Missbrauch ist möglich, warnen auch die Forscher selbst, die darüber im Fachblatt "Nature" berichten (Zusammenfassung bei "GesundheitPro").
siehe auch: Allgemeines


