Grüntee aus Japan – himmlischer Genuss für Menschen
Dr. Helge Mücke
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Grüner Tee ist im Trend. Die Vorteile gegenüber den „Schwarzen“ Tees oder Kaffee werden mehr und mehr bekannt: Das Koffein (Teein) ist so gebunden, dass es auf harmonische Weise belebt, nicht überfallartig. Es wirkt direkt auf Gehirn und Zentralnervensystem und nicht über das Herz wie beim Kaffee. Grüner Tee enthält einen besonderen Wirkstoff (EGCG), der Viren abtötet, den Blutzuckerspiegel senkt, Herzinfarkte verhindert und die Entstehung von Krebszellen blockiert. Hinzu kommen die Wirkungen von Gerbstoffen (bakterienhemmend), Mangan (gegen Osteoporose), Vitamin C und Carotin = Provitamin A.. Von den letzten beiden Stoffen ist meist je Gewichtseinheit mehrfach so viel enthalten wie in Zitronen und Karotten. Infos z.B. hier.
Grüntee ist aber nicht gleich Grüntee! Besonders empfehlenswert ist der japanische Halbschattentee – auch als „Göttertee“ bezeichnet.
siehe auch: Essen und Trinken
Wenn nichts mehr geht: Dauerproblem Verstopfung
Dr. Helge Mücke
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Manche Menschen haben es ständig schwer: mit dem „Stuhlgang“. Obstipation nennt sich das Problem medizinisch. Was da als normal zu gelten hat, ist allerdings variabel: Die Bandbreite reicht von dreimal täglich bis dreimal wöchentlich. (Umfassende Infos hier)
Eins ist allerdings klar: Mit der Ernährung kann man viel verändern.
Pflanzliche Lebensmittel sind grundsätzlich günstig, weil sie viele „Ballaststoffe“ enthalten, also: Gemüse, Obst, Getreideprodukte (Brot, Haferflocken).
Was aber gerade im Sommer wichtig ist: viel Trinken!!! (Kaffee und (Schwarz-)Tee zählen da nicht ...)
siehe auch: Ernährung | Essen und Trinken | Wellness
Salbei - ein Segen für Mund und Rachen
Orphée Valence
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Der Salbei ist zwar eine vielseitig einsetzbare Heilpflanze, doch einen besonderen Stellenwert bekommen seine entzündungshemmenden Eigenschaften und so gilt er bei Entzündungen der Haut- und Schleimhäute als bewährtes Mittel.
Diese heilende Wirkung ist seinen ätherischen Ölen und seiner Rosmarinsäure zuzuschreiben.
Doch damit ist nicht genug, denn Salbei wirkt auch antibiotisch. Seine Gerbstoffe stärken die Schleimhaut gegenüber äußeren Einflüssen.
Im Mund- und Rachenbereich (z. B. bei Zahnfleischentzündungen, Heiserkeit, Kehlkopfentzündungen, Rachenentzündungen) kann zum Beispiel durch Gurgeln oder Spülungen von Salbeitee eine lindernde Wirkung erzielt werden. Großer Beliebtheit erfreuen sich unter „Eingeweihten“ auch Salbei-Bonbons.
siehe auch: Essen und Trinken
Tierisches Vorbild beim Essen
Dr. Helge Mücke
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Man sagte schon einmal (mit Verlaub): „Er isst wie ein Schwein ...“ Jetzt sollen Tiere aber als Positiv-Vorbild dienen! Die Angestellten-Krankenkasse DAK hat sich das ausgedacht. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Tierpark Friedrichsfelde sollen Kinder einen „Affentanz“ vollführen (Vorbild Gibbons) oder „coole“ Entspannungsübungen machen (Vorbild Eisbären). Na, ob das eine so gute Idee ist? Kinder lernen bekanntlich leicht durch Nachahmung. Aber wenn sie dann auch Schweine beim Wühlen im Schlamm beobachten?
Ohne die Erwachsenen als Vorbild läuft sowieso nichts – deshalb ist das, was sich auf der Webseite der DAK findet, wohl doch die bessere Idee: die EAT-Mail, ein 14-tägiges Trainingsprogramm, das man online abrufen kann. Primär für Erwachsene
siehe auch: Essen und Trinken
Grill mit Vollwert
Dr. Helge Mücke
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Jetzt wird es doch bald wärmer, nach der Schafskälte hoffen wir es alle ... Und die Grillsaison kann beginnen! Wussten Sie, dass man auch „vollwertig“ grillen kann? Also so, dass es der Gesundheit mehr nützt als schadet? Weg von dem alten Schema, bei dem gepökelte Fleisch- und Wurstwaren im Vordergrund standen. Statt dessen mageres Fleisch, Fisch, die verschiedensten Gemüsesorten – auch einmal Neues ausprobieren! Die Empfehlungen der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, zu dem Thema sind zwar nicht ganz neu, aber in jedem Jahr wieder aktuell.
siehe auch: Essen und Trinken
Ciguatera: ein Wort, dessen Bedeutung Sie kennen sollten...
Orphée Valence
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...vor allem wenn es Sie öfters in die Ferne zieht, denn hinter diesem schönen Wort spanischen Ursprungs steckt eine der häufigsten Fischvergiftungen weltweit...Mit dem Krankheitserreger infizierte Fische tummeln sich vorzugsweise im pazifischen und indischen Ozean und im karibischen Meer herum und haben die schlechte Gewohnheit sich absolut bekömmlich zu präsentieren. Die Vergiftung ist nämlich äußerlich nicht erkennbar. Nach dem Verzehr jedoch stellt sich nach ca. 2 Stunden heraus, ob er nun bekömmlich war oder eben giftig (Kochen oder Braten setzten das Gift nicht außer Gefecht). Im Gesicht einsetzendes Kribbeln, dass sich allmählich auf den ganzen Körper ausbreitet sind sichere Kennzeichen. Weitere Unpässlichkeiten sind: Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit...das übliche Programm.
Diese Erfahrung mussten schon die tapferen „spanischen Conquistadores“ machen, denn so manch einer starb nicht am erhofften Heldentod sondern an Ciguatera...
Interessant wäre dann noch der Ursprung des Giftes zu dessen Erforschung man allerdings die Nahrungskette weit zurückverfolgen muss, denn der eigentliche Übelteetäter ist ein Einzeller, ein sogenannter Dinoflagellat, der das Nervengift Cignetoxin produziert und sich auf den Algen niederlässt, diese wiederum machen es sich auf den Korallen sesshaft und werden dann von pflanzenfressenden Fischen verspeist...die Fortsetzung können Sie sich ja dann denken oder nachlesen...
siehe auch: Essen und Trinken


