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Risiko späte Schwangerschaft

Dr. Helge Mücke | Commentaires (0) Kommentare

Die Tendenz zu späten Schwangerschaften hält an: Zwischen 2000 und 2002 war jede zehnte Mutter in Großbritannien älter als 35, im Zeitraum 1988 bis 1990 waren es nur drei Prozent! (In Deutschland werden sicherlich die Zahlen nicht wesentlich anders sein.)

Auf dem Jahreskongress der „Europäischen Gesellschaft für Humanreproduktion und Embryologie“ in Kopenhagen wurde aber noch einmal mit Nachdruck über die verstärkten Risiken berichtet. Fehlgeburten sind deutlich häufiger – bei Frauen im Alter von 42 endet jede zweite Schwangerschaft mit vorzeitigem Verlust des Kindes.

Erhöhte Risiken für die Mutter sind vor allem tödliche Lungenembolien: Schon bei 35-jährigen hundertmal höher als bei 20-jährigen! Häufigere Mutationen – erbbedingte Fehlbildungen – sind eine weitere Gefahr (bekannt ist ja das Beispiel Down-Syndrom).

Zwischen 25 und 35 sollte eine Frau Kinder bekommen, empfehlen die Mediiziner.

Das lässt einen wieder daran denken: Ja, dann muss die Politilk auch die richtigen Rahmenbedingungen schaffen!! Haben eigentlich inzwischen alle Parteien die Familienpolitik verschlafen?

Weitere Infos zum Beispiel hier

siehe auch: Allgemeines | Kinder

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Gesundheit ist abhängig von der Familie

Dr. Robert Harsieber | Commentaires (0) Kommentare

Nicht nur die Gene, wie vielfach angenommen, sondern auch innerfamiliäre Gegebenheiten bestimmen die individuelle Gesundheit. Neueste Untersuchungen aus den USA belegen, dass die Familie eine sehr viel wichtigere Stellung bei der persönlichen Gesundheit einnimmt als bisher angenommen. Aus den Daten von mehr als 35.000 Menschen zeigte sich, dass bei 26 Prozent der Befragten die individuelle gesundheitliche Verfassung auf die familiäre Situation zurückzuführen ist. Nicht die gleichen Gene, sondern die familiäre Situation und die in der Familie vermittelten Ansichten und Werte bestimmen bei diesen Personen über Gesundheit und Krankheit.

Die interpersonellen familiären Beziehungen, das vermittelte gesundheitliche Wissen, Stresssituationen innerhalb der Familie, die finanzielle Situation und das soziale Ambiente der Familie können gesundheitsfördernd oder krankmachend sein.

Aufgrund dieser Ergebnisse erhoffen sich die Forscher, dass die familiäre Situation in Zukunft stärker in das Thema Gesundheit mit einbezogen wird.

siehe auch: Kinder

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Kinderunfälle

Dr. Robert Harsieber | Commentaires (0) Kommentare

Unfälle sind die häufigste Todesursache von Kleinkindern. Dabei wären die meisten zu verhindern. Ungesicherte Treppen, offene Putzmittelbehälter, ungeeignete Sportausrüstung sind häufige Ursachen. Gefordert ist allerdings auch die Politik: serienmäßige Temperaturbegrenzer im Badezimmer, Fenstersicherungen im Kinderzimmer und Rauchmelder in allen Räumen sollten in die Bauordnung.

Punkto Produktsicherheit gibt es auch einiges aufzuholen. so sind in den USA kindersichere Feuerzeuge gesetzlich vorgeschrieben, bei uns nicht einmal im Handel. Auto, Biotope und Schwimmbäder sind eine Gefahr, die professionell abzusichern wäre. Positiv ist nur, dass die Zahl der tödlichen Unfälle zurückgegangen ist.

71 tote Kinder sind 71 zuviel

Kindersicherheit

siehe auch: Kinder

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Studie zur Gesundheit von Kindern

Social Media | Commentaires (0) Kommentare

(Nicht nur) Amerikanische Kinder sind heute mehr denn je gefährdet, chronische Krankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Asthma und Verhaltensstörungen zu entwickeln. Unklar ist jedoch, welche Risikofaktoren zu chronischen Erkrankungen im Kindesalter beitragen. Die „National Children’s Study“ soll nun den Gesundheitszustand von 100 000 Kindern in den USA von ihrer Geburt bis zu ihrem 21. Geburtstag verfolgen und dabei den Einfluss von Umweltfaktoren (physischen, chemischen, biologischen und psycho-sozialen) auf Gesundheit und Entwicklung der Kindern untersuchen.

In einem Leitartikel der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet wird nun gefordert, dass der US-Kongress mehr Geldmittel für diese Studie bereitstellen sollte. Das zugesagte Geld reicht nämlich bei weitem nicht aus, um die Studie durchführen zu können.

Trotz hoher wissenschaftlicher Anforderungen an medizinische Studien bleibt vielfach offen, wie z.B. ein Medikament bei Senioren, bei Frauen oder bei Kindern wirkt, weil es mit diesen Gruppen ungleich schwieriger (und teurer) ist, Studien zu erstellen. Nun soll die US-Studie nicht erforschen, wie ein bestimmtes Medikament bei Kindern wirkt, sondern wie bestimmte Gesundheitsprobleme überhaupt zustande kommen. Also ein ungeheuer ambitioniertes Unterfangen, das nicht nur allen Kindern (in den USA und weltweit) zugute kommen würde, sondern durch neue Strategien in Zukunft auch viel Geld sparen könnte. Dass es allerdings oft notwendig ist, Geld einzusetzen um Geld zu sparen, ist politisch ein ungeliebtes Argument – nicht nur in den USA.

siehe auch: Kinder

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