Sonne richtig dosieren!
Dr. Robert Harsieber
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Dass Sonne in Überdosierung (häufiger Sonnenbrand) zu Hautkrebs führen kann, ist dank Öffentlichkeitsarbeit bereits bekannt. Sonne kann aber auch bei Hautkrebs helfen, wie zwei Studien unabhängig voneinander festgestellt haben.
Eine schwedische Studie am Karolinska Institut konnte nachweisen, dass das UV-Licht der Sonne und entsprechender Lampen das Krebsrisiko um 30 bis 40 % verringert. Forscher der University of New Mexico konnten zeigen, dass Hautkrebs-Patienten weniger häufig an ihrem Leiden starben, wenn sie mehr Zeit an der Sonne verbrachten.
Warum das so ist, ist noch nicht klar. Diskutiert wird, dass von der Sonne geschädigte Hautzellen absterben und so das Krebsrisiko verringern. Denkbar ist auch, dass die vermehrte Produktion von Vitamin D das Krebsrisiko herabsetzt. Für Experten von Cancer Research UK wäre es auch möglich, dass bereits an einem Melanom erkrankte Patienten zu weniger aggressiven Tumoren neigten, wenn sie sich viel an der Sonne aufhielten.
siehe auch: Umweltbelastung
Risikofaktor Langeweile
Dr. Robert Harsieber
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Stress kann zum Herzinfarkt führen. Das Gegenteil aber auch! Monotone und langweilige Arbeit kann ebenfalls das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen. Das führt nämlich zu einer schnelleren und weniger veränderlichen Herzfrequenz, wie Forscher des University College London belegen konnten.
Die Forscher stellten an 2000 Beamten fest, dass der einfache, untergeordnete Dienst in einer sozial niedrigen Position und die fehlende Kontrolle zu einer trägeren Herzfrequenz führten. Die Variabilität der Herzfrequenz ist aber Voraussetzung für die Selbstregulation des Organismus.
siehe auch: Umweltbelastung
Rauchen gefährdet auch die Potenz
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Dass es einen sehr engen Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs, aber auch andere Formen von Krebs gibt, wissen wir. Wer raucht weiß, dass er diese Tatsache verdrängen muss. Bei Männern erhöht der Konsum von mehr als 20 Zigaretten täglich aber zusätzlich das Risiko einer Potenzstörung um 60(!) Prozent gegenüber Nichtrauchern. Und das ist unter Rauchern schon viel weniger bekannt. Der Zusammenhang zwischen Rauchen und Impotenz ist seit 1986 bekannt. In einer Studie der Universität von Pretoria in Südafrika zeigte sich, dass von 116 Männern mit Potenzstörungen 108 Raucher waren.
Hauptrisikofaktoren für Impotenz sind neben Rauchen auch Diabetes, Bluthochdruck und erhöhter Cholesterinspiegel. Aber Rauchen verstärkt noch die schädlichen Wirkungen der übrigen Faktoren.
siehe auch: Umweltbelastung
Heuschnupfen: „Asthma der Nase“
Social Media
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Heuschnupfen (Pollenallergie) und Asthma sind sozusagen „verwandte“ Krankheiten. Eine Pollenallergie ist keine Bagatellerkrankung. Die Allergie ist ein chronischer Entzündungsprozess und muss daher unbedingt behandelt werden. Auch eine „harmlose“ Pollenallergie gehört in ärztliche Behandlung.
Heuschnupfen und Asthma treten häufig als gefährliches Duo auf. Bis zu 90 Prozent aller Asthmapatienten leiden zusätzlich an „Heuschnupfen“, in der Pollensaison verstärken sich die Asthma-Symptome. Umgekehrt kann es bei Pollenallergikern während der Pollensaison zu einer Überreaktion der Bronchien und damit zu asthmatischen Beschwerden kommen. Es ist außerdem bekannt, dass es bei mindestens einem Viertel aller Heuschnupfen-Patienten zu einem „Etagenwechsel“ von Augen oder Nase in Richtung Lunge kommen kann. Heuschnupfen ist das „Asthma der Nase“, dieselbe Erkrankung, nur etwas „höher“.
Wieder ein Grund, rechtzeitig zum Arzt zu gehen, denn eine möglichst frühzeitige Therapie kann diesen Etagenwechsel verhindern. Die Realität ist aber, dass nur etwa ein Viertel der Allergiekranken tatsächlich zum Arzt geht, nur jeder Zehnte zum Facharzt.
Info: Pollenallergie
siehe auch: Umweltbelastung


