Das Wort zum „Siebenschläfer“: Schlaftag einlegen!
Dr. Helge Mücke
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Sehr viele Menschen schlafen heutzutage zu wenig oder haben ernsthafte Schlafstörungen – 30 Prozent der Erwachsenen sollen es sein! Schlaf ist also zu einem der wichtigsten medizinischen Themen geworden.
Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Zu den modernen Faktoren zählen Einkaufs- und Dienstleistungsangebote rund um die Uhr, Medienunterhaltung in der Nacht, Online-Geschäfte zu unnormaler Zeit ..
Vorsicht: Wer nicht 7 bis 9 Stunden täglich schläft, erhöht sein Unfall- und Sterberisiko! Bei wem das nicht möglich ist, dem empfehlen Experten, wöchentlich einen Schlaftag einzulegen!
Dem Thema widmete sich ein interdisziplinäres Forum der Bundesärztekammer.
Gerade merke ich, dass diese Tagung bereits im vorigen Jahr stattgefunden hat – da bin ich glatt einer Kurzmeldung aufgesessen, die das als aktuell „verkauft“. Wer hat denn da geschlafen?
Ich lasse es dennoch hier stehen, da wir ja gerade die Zeit um den „Siebenschläfer“ haben – in unserem Kalender am 27. Juni, eigentlich müsste es der 7. Juli sein; in anderen Ländern wird der Gedenktag sogar auf den 27. Juli gelegt!
siehe auch: Gesundheit und Krankheit | Wellness
Wenn nichts mehr geht: Dauerproblem Verstopfung
Dr. Helge Mücke
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Manche Menschen haben es ständig schwer: mit dem „Stuhlgang“. Obstipation nennt sich das Problem medizinisch. Was da als normal zu gelten hat, ist allerdings variabel: Die Bandbreite reicht von dreimal täglich bis dreimal wöchentlich. (Umfassende Infos hier)
Eins ist allerdings klar: Mit der Ernährung kann man viel verändern.
Pflanzliche Lebensmittel sind grundsätzlich günstig, weil sie viele „Ballaststoffe“ enthalten, also: Gemüse, Obst, Getreideprodukte (Brot, Haferflocken).
Was aber gerade im Sommer wichtig ist: viel Trinken!!! (Kaffee und (Schwarz-)Tee zählen da nicht ...)
siehe auch: Ernährung | Essen und Trinken | Wellness
Radeln für die Gesundheit - und für’s Betriebsklima! Gewinn für alle!
Dr. Helge Mücke
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Wer täglich mit dem Rad fährt, tut viel für seine Gesundheit. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Osteoporose, Depressionen usw.: die Wahrscheinlichkeit wird deutlich geringer! Das ist natürlich nichts wirklich Neues, aber die AOK macht in einer Aktion erneut darauf aufmerksam.
Und vor allem: Wer täglich mit dem Rad zur Arbeit fährt, der kann nur gewinnen. Dabei tut er nicht nur etwas für sich - sondern auch für den Arbeitgeber! Denn er trägt zu einem besseren Betriebsklima bei, die erste Voraussetzung für Unternehmensgewinne ...
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ADFC hat mit der AOK zusammen zum zweiten Mal die Aktion „Mit dem Fahrrad zur Arbeit“ ins Leben gerufen. Die Aufgabe: bis zum 13. September mindestens an 20 Tagen in 3-er-Teams radelnd zur Arbeit fahren ... Es gibt natürlich Extrapreise und sogar eine Auszeichnung für den „fahrradfreundlichsten“ Arbeitgeber! Also auf’s Rad schwingen und mitmachen! Bedingungen kann man hier abrufen.
siehe auch: Wellness
Arme Kinder = kranke Kinder?
Dr. Helge Mücke
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Die Lage ist alarmierend, hat man in Hamburg festgestellt: Kinder aus sozial schwachen Familien sind eher übergewichtig, haben schlechte Zähne, gehen fast nie mit ihren Eltern zum Arzt. Die Ernährungslage ist miserabel! Die Politik will gegensteuern und in den Kindergärten anfangen. Hoffentlich, kann man dazu nur sagen; schön, dass man die Faktenlage endlich zur Kenntnis nimmt.
Quelle: "Die Welt"
siehe auch: Wellness
Antibabypille ja, aber keine Lust mehr auf Sex ...
Dr. Helge Mücke
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Den Verdacht gibt es ja schon lange: dass die Pille sich selbst überflüssig macht, weil die Frau, die sie einnimmt, kaum noch Lust auf Sex hat. In einer Studie der Universität von Boston wurde dieser Zusammenhang im Grundsatz bestätigt („New Scientist“, Zusammenfassung hier).
Ein bestimmter Eiweißstoff SHBG aus der Pille bindet Testosteron an sich und blockiert damit seine Wirkung (normalerweise ist es das männliche Sexualhormon, das die Lust der Frau steigert). Den betroffenen Frauen wird geraten, auf ein anderes zuverlässiges Verhütungsmittel umzusteigen. Manchmal hilft allerdings auch schon ein Wechsel des Präparates, denn nicht alle haben eine so starke Testosteron senkende Wirkung.
siehe auch: Wellness
Die Wellness-Welle
Dr. Robert Harsieber
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Die Wellness-Welle ist dabei, uns zu überfluten. Wobei der Trend noch sehr ambivalent zu sehen ist: Hat man früher in der Schulmedizin seinen Körper zur Reparatur abgeliefert, damit die Ärzte etwas damit machen, liefert man jetzt seine/ihre Seele ab, damit die "Therapeuten" etwas damit machen. Also vom Prinzip her nichts wirklich Neues. Und einfach relaxen ist zwar - besonders für Stressgeplagte - auch gesund, aber relaxen alleine ist sicher zu wenig.
Der Trend beinhaltet aber andererseits auch die Motivation, selbst aktiv etwas zu seiner/ihrer Gesundheit beizutragen. Und das ist die Zukunft der Medizin - aktive Prävention / Gesundheitsvorbeugung.
Wer jetzt aktiv etwas zu diesem Trend beitragen will: Das Institut für Wirtschaftspsychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München möchte die Meinung der Bevölkerung zum Thema Wellness eruieren. Wer mitmachen will, kann auch etwas gewinnen: Unter allen „Forschungsmitarbeitern“ mit vollständig angeklickten Fragebögen werden fünf Wellnessurlaube für Zwei verlost.
Zum Fragebogen
siehe auch: Wellness
Rückenfreundliche Hotels
Social Media
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Bei den meisten Hotels stimmt heute das Ambiente, eine rückenfreundliche Einrichtung wurde bisher meist nicht beachtet. Dies musste auch die Aktion Gesunder Rücken e.V. feststellen. Besonders die Matratzen entsprachen oft nicht dem orthopädischen Standard und führten bei vielen Reisenden zu nachhaltigen Rückenschmerzen. Dies führte zu einer Presseaussendung und einem enormen Presseecho. Darauf gab es Diskussionen mit diversen Hoteliers über die Problematik. Die Bereitschaft zu neuem Denken und Handeln im Interesse des Gastes wurde geweckt. Die Aktion mündete in AGR-Mindeststandards für „rückenfreundliche Hotels". Inzwischen sind die ersten Hotels mit einem neuen AGR-Hotel-Gütesiegel ausgezeichnet. Dieses wird an Hotels vergeben, die sich von der AGR auf fachlich definierte Mindeststandards hinsichtlich der Ausstattung überprüfen lassen, und deren Bettausstattung und Zimmereinrichtung aus rückenfreundlichem Mobiliar bestehen.
Dies zeigt, dass man als Konsument oder Vertreter von Konsumenten durchaus etwas (Positives) erreichen kann. In Zukunft sollte der Markt in viel größerem Ausmaß konsumentengesteuert werden. Zum Beispiel, was die Ernährung betrifft.
Info: www.agr-ev.de
siehe auch: Wellness


